Diagnose Prostatakrebs
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Die Operation

Manche Betroffene haben einen sehr geringen PSA und dafür einen hohen Gleason-Gesamtwert.

Die Totaloperation (Radikale Prostatatektomie) ist eine lokale Therapie, bei der die Prostata möglichst vollständig mit dem umliegenden Fettgewebe, den Lymphknoten und der Samenblase entfernt wird. Der Eingriff erfolgt noch überwiegend durch einen Bauchschnitt. Alternativen sind der Dammschnitt oder die laparoskopische Prostataentfernung (Schlüssellochmethode). Operationsdauer zwei bis fünf Stunden.

Ob die laparoskopische Prostataentfernung der „Bauchschnittmethode“ tatsächlich im Erfolg und in der Belastung des Betroffenen überlegen ist, wird von einigen Fachleuten kräftig bezweifelt. Es sollen sich in der Langzeitbetrachtung Tendenzen zu einer erhöhten Rezidiventwicklung abzeichnen. Nach der Operation steigt der PSA wieder an.

Der Operateur (er soll reichliche Erfahrung mit der Operationsmethode besitzen) macht bei der herkömmlichen OP einen Schnitt vom Schambein bis zum Nabel, um zuerst die der Prostata am nächsten liegenden Lymphknoten (Beckenlymphknoten) zu entfernen. Ob nervenschonend (zur Erhaltung der Erektionsfähigkeit ) operiert werden kann, hängt von der Ausbreitung und der Lage des Krebses in und um die Prostata ab. Die nervenerhaltende Operation funktioniert lt. den Erfahrungsberichten, die wir in der Selbsthilfegruppe hören, viel seltener, als die Operateure gerne glauben machen wollen. Da macht es keinen großen Unterschied, ob nun beide Lappen oder nur einer befallen ist, die Prostata wird ohnehin komplett entfernt!

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