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Biopsie

Eine Gewebeuntersuchung bringt Klarheit

Der menschliche Organismus besteht aus Zellen. Ein Verband gleichartiger Zellen wird als Gewebe bezeichnet. Die Organe des menschlichen Organismus bestehen aus verschiedenen Geweben. Auch die Prostata ist ein Organ, das aus verschiedenen Geweben besteht. Die Gewebe kann man auf verschiedene Weise untersuchen.

Eine wichtige und relativ einfache Untersuchungsmethode ist die mikroskopische oder histologische Gewebeuntersuchung, auch Biopsie genannt.
Um diese Untersuchung durchführen zu können, muss von der Prostata Gewebe entnommen werden.

Diese Gewebeprobe entnimmt der Urologe meistens mit einer Nadel. Es werden Proben von winziger Größe entnommen. Die Untersuchung der Gewebeproben vollzieht in der Regel ein Pathologe. Mit einer Ultraschalluntersuchung im Zusammenhang mit der Biopsie kann man den Krebs nicht erkennen. Deshalb muss der Urologe Gewebeproben an verschiedenen Stellen entnehmen. Trotzdem kann es vorkommen, dass in den Gewebeproben keine Krebszellen gefunden werden. Die Biopsie muss dann in einem zeitlichen Abstand wiederholt werden.

Für die Untersuchung des Gewebes aus der Prostata müssen die entnommenen Proben bearbeitet werden um dann in feinste Scheiben (5/1000 Millimeter) geschnitten und gefärbt zu werden. Durch diesen Prozess werden die benötigten Gewebestrukturen sichtbar.

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